REFERENZEN

CAIA COSMETICS GUERILLA-LAUNCH IN SECHS STÄDTEN

CAIA Cosmetics

Guerilla Marketing

Für den Markteintritt von CAIA Cosmetics in Deutschland haben wir die Botschaft dorthin gebracht, wo eine neue Beautymarke entdeckt werden will: auf die Straße. In München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt entstanden 3.300 Platzierungen aus Street Stencils am Boden und Magic Postern auf Augenhöhe, verdichtet entlang der zentralen Laufwege und im direkten Umfeld der Douglas-Filialen.

Ausgangslage / Problem


CAIA Cosmetics kam als etablierte skandinavische Beautymarke neu auf den deutschen Markt, mit einem Listing bei Douglas und der Aufgabe, in kurzer Zeit Bekanntheit dort aufzubauen, wo die Kaufentscheidung fällt. Der Beautymarkt ist einer der werbungsintensivsten überhaupt: Wer hier über klassische Kanäle startet, konkurriert mit den Mediabudgets internationaler Konzerne. Gefragt war deshalb kein Kanal, den man kaufen kann, sondern ein Auftritt, der auffällt, weil ihn niemand erwartet, und der sich gezielt dort verdichtet, wo die Marke ab sofort zu kaufen ist.



Ziel


  • Awareness und Sichtbarkeit für den Markteintritt in sechs Großstädten aufbauen
  • Markenpräsenz im öffentlichen Raum entlang der wichtigsten Laufwege etablieren
  • Gezielte Aktivierung an Hotspots, maximale Wirkung pro Platzierung statt breiter Streuung
  • Wiederholungseffekt und Recall über Pendler- und Innenstadtrouten erzeugen
  • Die Botschaft an den Handelspartner koppeln: neu, und ab jetzt bei Douglas


Lösung / Unsere Strategie


Die Mechanik war eine Zwei-Stufen-Guerilla, bei der zwei Medien auf unterschiedlichen Ebenen zusammenspielen. Die Street Stencils wirken am Boden: mit Kreidespray aufgetragen, tauchen sie unvermittelt im Blickfeld auf und erzeugen den Stop-and-Look-Moment. Sie sind temporär und rückstandslos, das Medium verschwindet von selbst, der Eindruck bleibt. Die Magic Poster arbeiten auf Augenhöhe und geben der Botschaft Fläche, Bildwelt und Dauer.



Der Text war dabei auf die Stadt gemünzt statt generisch: „There's a new beauty in town“ am Boden, „München, we have landed at Douglas“ auf dem Poster. Eine Marke, die sich vorstellt, statt eine Marke, die wirbt, und die in jeder Stadt so klingt, als sei sie genau dort angekommen.



Entscheidend war die Verdichtung. Statt 3.300 Platzierungen breit über sechs Städte zu streuen, wurden sie in Clustern gesetzt: entlang zentraler Frequenzachsen, an Knotenpunkten und im direkten Umfeld der relevanten Touchpoints. Wer sich auf seiner normalen Route bewegt, sieht die Marke nicht einmal, sondern mehrfach, am Boden, an der Wand, auf dem Weg zur Bahn. Genau dieser Wiederholungseffekt verwandelt Sichtbarkeit in Erinnerung, und er entsteht nur durch Dichte, nicht durch Reichweite.



Umsetzung


  • Format: Zwei-Stufen-Guerilla aus Street Stencils (Boden) und Magic Postern (Augenhöhe)
  • Städte: München, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt
  • Umfang pro Stadt: 50 Street Stencils und 500 Magic Poster
  • Gesamtumfang: 300 Stencils und 3.000 Poster, 3.300 Platzierungen
  • Technik: Kreidespray für die Stencils, temporär und rückstandslos
  • Platzierungslogik: definierte Spots und Cluster entlang zentraler Laufwege, Hotspots und Frequenzachsen, verdichtet im Umfeld der Douglas-Standorte
  • Qualitätssicherung: Foto und GPS-Standort für jede einzelne Platzierung, gebündelt im Reporting übergeben


Ergebnis / Impact


  • 3.300 dokumentierte Platzierungen in sechs deutschen Großstädten
  • Lückenlose Nachweisbarkeit: Für jede Platzierung liegen Foto und GPS-Koordinate vor, pro Stadt visualisiert auf einer eigenen Kartenübersicht
  • Flächendeckende Präsenz entlang der Hauptlaufwege statt vereinzelter Platzierungen, sichtbare Markenpräsenz im Stadtbild jeder der sechs Städte
  • Mehrfachkontakte über Pendler- und Innenstadtrouten: Wer sich regelmäßig bewegt, begegnete der Marke wiederholt
  • Direkte Kopplung an den Handel: Jede Botschaft nannte Douglas als Bezugsquelle und führte damit vom Stadtraum in die Filiale

Die GPS-Dokumentation je Platzierung ist dabei mehr als ein Service: Sie macht eine Disziplin nachprüfbar, die sonst auf Vertrauen beruht. Der Kunde sieht auf der Karte, wo seine Marke steht, jede einzelne Fläche, in jeder Stadt.



Was diesen Case besonders macht


Ein Markteintritt ist der Moment, in dem eine Marke am wenigsten Anspruch auf Aufmerksamkeit hat und am meisten davon braucht. CAIA hat diesen Moment nicht mit Budget gelöst, sondern mit Präsenz an der richtigen Stelle. Das Stencil am Boden fragt nicht um Erlaubnis, gesehen zu werden, es liegt einfach da, wo der nächste Schritt hingeht.



Dahinter steckt eine Logik, die für jeden Launch gilt: Aufmerksamkeit im Stadtraum entsteht nicht durch Größe, sondern durch Unerwartetheit und Wiederholung. Ein Plakat unter vielen wird ignoriert. Ein Schriftzug auf dem Bürgersteig, den man beim Gehen entdeckt, und dasselbe Motiv zwanzig Meter weiter auf Augenhöhe, das ergibt zusammen eine Begegnung, die hängen bleibt.



Und weil jede Botschaft den Handelspartner mitnannte, endete die Begegnung nicht bei der Marke, sondern beim Regal. Guerilla Marketing wird hier nicht als Selbstzweck betrieben, sondern als kürzeste Verbindung zwischen einer neuen Marke und dem Ort, an dem man sie kaufen kann.

Wir sind begeistert von unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Touchpoint Media!
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Markus Krampe Entertainment
Markus Krampe von Markus Krampe Entertainment
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Zur Neueröffnung in Hamburg hat Touchpoint Media mit einem kreativen Out-of-Home-Ansatz nachhaltige Begeisterung vor Ort ermöglicht.
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Mark Andreé Pfeiffer, CEO von Wellnest
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Allein durch die Präsenz der Walking Screens konnten wir mehr Aufmerksamkeit generieren und so die Spendeneinnahmen erhöhen.
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Mit Touchpoint Media haben wir unsere Neujahreskampagne in drei für uns relevanten Regionen gemacht.  Wir sind sehr zufrieden.
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Maximilian Müller von Ontavio